Sportmediziner deckt auf, warum so viele trotz vieler gescheiterter Versuche weiter unter Fersensporn leiden. Und warum es nicht an ihnen liegt.
Der wahre Grund ist nicht der Fersensporn selbst, sondern eine verletzte Stelle in Ihrem Fuß, an die kaum Blut gelangt, sodass sie nicht heilen kann, trotz allem, was Sie bisher versucht haben.
Es ist der erste Schritt am Morgen. Sie schwingen die Beine aus dem Bett, und noch während Sie das tun, wissen Sie schon, dass er gleich kommt. Der Schmerz in der Ferse. Als würde ein Nagel direkt darunter sitzen. Und das jeden einzelnen Morgen. Sie atmen tief durch, stehen auf und gehen die ersten Schritte wie auf Glas.
Und wahrscheinlich haben Sie schon sehr viele Dinge ausprobiert, ohne dass Ihnen davon wirklich etwas geholfen hätte. Trotz all dieser Versuche ist der Schmerz jeden Morgen wieder da.
Es lag nie an Ihrem Einsatz
Mein Name ist Dr. Markus Hartmann, und ich behandle seit über zwanzig Jahren Menschen mit Fersenschmerzen. Viele davon Läufer. Viele einfach Menschen wie Sie, die morgens kaum auftreten können. Und fast alle sagen mir am Anfang dasselbe. Ich habe wirklich alles probiert.
Das glaube ich ihnen sofort. Denn an ihrem Einsatz lag es nie. Das Problem war, dass ihnen niemand erklärt hat, was in ihrem Fuß tatsächlich passiert.
Der Sporn ist nicht der Täter
Die meisten nennen es Fersensporn und stellen sich einen spitzen Dorn vor, der bei jedem Schritt sticht. Doch ein Sporn allein macht selten Schmerzen. Etwa acht von zehn Menschen mit einem Fersensporn spüren ihn überhaupt nicht. Der kleine Kalkvorsprung ist also nicht der Täter. Er ist nur der Zeuge.
Was wirklich schmerzt, ist die Plantarfaszie. Das ist ein kräftiges Band, das unter Ihrem Fuß von der Ferse bis zu den Zehen verläuft. Und dieses Band hat eine Eigenschaft, die kaum jemand kennt.
Das am schlechtesten durchblutete Band in Ihrem Körper
Die Plantarfaszie gehört zu den am schlechtesten durchbluteten Geweben in Ihrem ganzen Körper. Das klingt nach einem kleinen Detail. In Wahrheit ist es der Schlüssel zu allem.
Denn Gewebe, das kaum durchblutet wird, kann sich kaum reparieren. Die feinen Risse in der Faszie bekommen nicht das Blut, das sie zum Heilen brauchen. Über Nacht zieht sich das Band zusammen. Am Morgen reißen Sie es mit dem ersten Schritt wieder ein. Und am nächsten Morgen wieder. So entsteht ein Kreis, aus dem der Fuß von allein nicht herausfindet.
Wenn Sie das verstehen, verstehen Sie auch, warum bisher nichts geholfen hat. Und warum das nie an Ihnen lag.
Warum jeder Ihrer Versuche wieder zurückkam
Vielleicht hatten Sie eine Einlage. Die ersten Tage fühlten sich die Schritte weicher an, dann kam der Schmerz zurück. Das ergibt jetzt Sinn. Eine Einlage polstert den Fuß, aber sie bringt kein Blut an die gereizte Stelle. Und ohne Blut heilt dort nichts.
Vielleicht waren Sie bei der Stoßwelle, und kurz danach war es besser. Die Stoßwelle regt die Durchblutung an, genau deshalb wirkt sie. Doch zehn Minuten in der Woche sind viel zu wenig für ein Band, das diese Versorgung jede Stunde braucht.
Und dann ist da noch eine zweite Stelle, von der Ihnen vermutlich nie jemand erzählt hat. Ihre Wade. Sie ist über die Faszie direkt mit Ihrer Ferse verbunden. Ist die Wade verspannt, zieht sie von oben an der Ferse wie an einem straffen Seil. Genau deshalb hat man Ihnen wahrscheinlich gesagt, Sie sollen dehnen. Vielleicht haben Sie genau das getan, geduldig über Wochen. Für einen Moment wurde die Wade weicher, kurz darauf zog die Spannung wieder an Ihrer Ferse.
Sehen Sie das Muster, das sich hier zeigt? Jeder dieser Versuche hat an der Oberfläche gearbeitet. Keiner ist an die Stelle gekommen, an der der Schmerz wirklich entsteht.
In Wahrheit sind es zwei Stellen
Damit wird etwas klar, das fast jeder übersieht. Es sind zwei Stellen, die gleichzeitig etwas brauchen. Die Faszie unten braucht Durchblutung, kein Polster. Und die Wade oben muss wirklich loslassen, nicht nur für einen Moment weicher werden.
Stellen Sie sich Ihre Ferse darum nicht als Wunde vor, die von selbst heilt. Stellen Sie sie sich als ein Schloss vor, das sich über Nacht verriegelt. Polster, Spritzen und kurzes Dehnen drehen den Schlüssel nicht. Man muss ihn an beiden Punkten drehen, und das nicht ein einziges Mal, sondern immer wieder.
Was Ihre Ferse wirklich braucht
Wenn Sie diese zwei Punkte ernst nehmen, ergibt sich fast von selbst, was wirklich helfen würde. Sie müssten zwei Dinge gleichzeitig schaffen. Erstens, die Durchblutung an der Faszie anregen, und zwar nicht zehn Minuten in der Woche, sondern über den ganzen Tag verteilt. Zweitens, die verspannte Wade nicht nur kurz dehnen, sondern dauerhaft beruhigen.
Genau dieses Prinzip kennt man seit langem aus der japanischen Körperarbeit, und heute wird es auch im Leistungssport genutzt. Statt den Fuß nur zu stützen, regt man die Durchblutung an der gereizten Stelle mit sanften Magnetfeldern an. Und über bestimmte Druckpunkte an der Fußsohle erreicht man die Wade und bringt sie dazu, ihre Spannung loszulassen.
Der entscheidende Unterschied ist nicht die Methode an sich, sondern wie oft sie wirkt. Sie wirkt bei jedem Schritt, den Sie ohnehin gehen. Wer am Tag mehrere Stunden auf den Beinen ist, kommt damit auf ein Vielfaches dessen, was eine Stoßwelle in einer ganzen Woche leistet. Das ist der Moment, in dem die Faszie zum ersten Mal die Versorgung bekommt, die sie zum Heilen braucht.
So lässt sich das heute ganz einfach umsetzen
Lange gab es dieses Prinzip nur in Praxen und im Profisport. Inzwischen steckt es in einer schlichten Einlegesohle, die in jeden Schuh passt. Sie heißt Lyvelle.
- Sechs Magnete an der Faszie. Regen die Durchblutung an der gereizten Stelle an, den ganzen Tag statt zehn Minuten in der Woche.
- Akupressur an der Wade. Spricht über die Fußsohle die Wade an und löst ihre Spannung Schritt für Schritt.
- Wirkt bei jedem Schritt. Kein Termin, keine Übung. Einfach in den Schuh legen und gehen.
- Passt unsichtbar in jeden Schuh. Vom Laufschuh bis zum Alltagsschuh.
Und das Ganze kostet weniger als eine einzige Stoßwellensitzung.
Was ich bei meinen Patienten gesehen habe
Ich bin von Natur aus vorsichtig. Deshalb habe ich es zuerst bei eigenen Patienten beobachtet, bevor ich darüber spreche.
Eine Patientin, langjährige Läuferin, hatte vierzehn Monate pausiert. Nach den ersten Tagen sagte sie nur einen Satz. Es kribbelt warm von unten, und der erste Schritt am Morgen fühlt sich leiser an. Nach zehn Tagen stand sie auf und merkte erst an der Dusche, dass sie nicht gehumpelt war.
Ein Handwerker, den ganzen Tag auf den Beinen, erzählte mir, seine Fersen fühlten sich abends an, als hätte er die Hälfte des Tages gesessen.
Mir ist wichtig, ehrlich zu bleiben. Das ist kein Wunder über Nacht. Bei den meisten beginnt die Veränderung in den ersten ein bis zwei Wochen und wächst von dort weiter.
Sie haben lange genug gepolstert
Wenn Sie morgens schon vor dem ersten Schritt wissen, wie er sich anfühlen wird, dann ist das kein Zustand, mit dem Sie sich abfinden müssen. Und es ist vor allem nicht Ihr Versagen.
Sie haben den Fuß lange genug gepolstert. Vielleicht ist es Zeit, ihn zu entriegeln. Sollte sich für Sie nichts ändern, schicken Sie die Sohlen innerhalb von hundert Tagen zurück und erhalten Ihr Geld vollständig zurück.
Das sagen andere Betroffene
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Wichtig: Die echten Sohlen mit den richtigen Magneten und Druckpunkten gibt es nur über die Herstellerseite. Von günstigen Nachahmungen rate ich ab, sie sind meist schon nach kurzer Zeit wirkungslos.
Hinweis des Autors: Die hier geschilderten Erfahrungen sind individuell und stellen kein Heilversprechen dar. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte ärztlichen Rat.